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Die unbekannten Kontinente!

 
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Anmeldedatum: 16.06.2006
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BeitragVerfasst am: 18.06.2006, 14:08    Titel: Die unbekannten Kontinente! Antworten mit Zitat

dakilahu hat Folgendes geschrieben:
In diesem Thread stelle ich euch Gebiete und Kontinente vor, die bis dato nicht in World of Warcraft zu finden sind.
Hast du irgentwelche Rechtschreibfehler oder grammatikalisch falsche Konstruktionen gefunden? Dann schreib mir doch bitte eine Private Nachricht. Ich werde sie dann so schnell es geht verbessern.

Northrend


(Die Karte ist nicht genau und es fehlen viele Details)


(Der Südosten detailiert)

Oftmals das "Dach der Welt" genannt, liegt Northrend, als vereistes Land, weit im Norden von Azeroth. Einst gehörte die Landmasse zum ursprünglichen Kalimdor, wurde jedoch während des Krieges der Ahnen von den anderen Gebieten abgetrennt. Die immense Kälte die dort vorherrscht hat fast alle Kreaturen sterben lassen und nur die widerstandsfähigsten Rassen konnten überleben. Die Rassen die überlebten waren Eistrolle, Wendigos, Tuskarr, Magnatauren, Gargoyles und Nerubianer.

Auf Northrend befindet sich auch der große "Dragonblight" (dt. Übersetzung nicht genau bekannt, womöglich Drachengifthauch oder Drachenmehltau), eine riesige, eisige Ebene überdeckt mit hunderten von Blaudrachen Skeletten. Die Blaudrachen flogen, kurz bevor sie dem Ende nah waren, nach Northrend um am gleichen Ort zu sterben wie ihre Ahnen. Bewacht wird dieser Friedhof von Malygos und seinem Blaudrachenschwarm, um den gestorbenen Blaudrachen eine ungestörte Ruhestätte zu bieten. Die Aufgabe diesen Friedhof zu beschützen haben die Blaudrachen über Jahrtausende gemeistert, bis zur Ankunft des Lichkönigs. Der Untoten Geißel ist es gelungen auf diesen Friedhof zu gelangen und sie erschufen aus den Gebeinen der verstorbenen Blaudrachen, die schrecklichen Frost Wyrms.

Die Nerubianer, waren bis vor kurze Zeit noch die unangefochtenen Herrscher von Northrend. Aber wer sind eigentlich diese Nerubianer? Eine Legende besagt, dass die Nerubianer ein Teil von einem, einst riesigen, Insektoidenvolk waren, den Azi Aqir. In einer Zeit vor der großen Teilung der Welt und vor dem Krieg der Ahnen waren die Aqir ein intelligentes Volk von Insektoiden, die sich sehr rasch über Kalimdor verbreitet haben und unglaublich böse waren. Sie waren besessen davon alle nicht-Insektoiden von Kalimdor auszulöschen. Sie wurden sogar von den mächtigen Stämmen der Gurubashi und Amani Trolle gefürchtet und kämpften gegen diese für viele tausen Jahre. Möglicherweise wurde das große und mächtige Volk der Azi Aqir durch die Beharrlichkeit der Trolle in zwei Hälften geteilt. Sie trennten sich und ein Teil zog in den Norden und gründeten das Königreich von Azjol-Nerub, der andere Teil zog in die südliche Wüste und erschuf das Reich der Ahn'Quiraj. Obwohl die Trolle glaubten es gäbe noch weitere Kolonien der Aqiri, wurde ihre Existenz nie bewiesen.

Nachdem der Schamane Ner'zuhl vom Dämonenlord und Offizier von Sargeras, dem dunklen Titanen, Kil'jaeden gefangen genommen und gefoltert worden war, hat ihn der Dämonenlord in ein Wesen mit immenser Macht verwandelt. Sein sterblicher Körper war zerstört und sein spektraler Geist, der nun den Namen Lich König trägt, wurde in einem Eisblock auf dem mächtigen Eiskronegletscher gesperrt. Von diesem geheimen Standort aus versklavte er primitive Völker, wie die Eistrolle und Wendigos und erschuf sich so seine kleine Armee. Die Nerubianer erkannten die Gefahr, die von dem Lich König ausging und begannen einen Angriff auf die Armee von Ner'zuhl, der als Krieg der Spinnen in die Geschichte einging. Nach einem zehn Jahre andauernden Krieg wurden die Nerubianer schließlich von der nicht enden wollenden Streitmacht von Ner'zuhls Untoten und den Legionen der Nathrezim besiegt. Die meisten der Nerubianer wurden abgeschlachtet und auferweckt als Untote um der Armee des Lich Königs beizutreten. Die überlebenden des Azjol-Nerub Königreiches starteten einen Guerillakrieg in den tiefen Katakomben ihres zerstörten Königreiches gegen die Untoten, dieser Krieg dauert bis heute an und in den Tiefen haben sie eine uralte und schreckliche Rasse, die Gesichtslosen/the faceless ones, erweckt, über die noch sehr wenig bekannt ist. (Womöglich haben sie einen Zusammenhang mit den alten Göttern, wie es die Qiraj in Silithus haben, die die Diener des alten Gott C'Thun sind, denn in einer Untoten-Mission in Warcraft 3: The Frozen Throne muss Arthas eine Kreatur töten, die man theoretisch mit dem Auge von C'Thun vergleichen könnte. Aber seht selbst: Der Vegessene tief in Azjol'Nerub - Der alte Gott C'Thun) Befriedigt, dass der Lich König nun der Herrscher über Northrend ist, konzentrierte er sich auf die Ausweitung seiner Armeen nach Lordaeron und der Erschaffung der Geißel.

Mit dem Ziel die bösen Pläne des Lich Königs zu durchqueren verfiel Prinz Arthas, der Sohn Therenas Königs von Lordaeron, in einen Art Racherausch mit dem Ziel den Lich König zu zerstören. Nach der Reinigung der Stadt Stratholme zog er mit seinen Truppen nach Northrend. Dort traf er auf Muradin Bronzebeard, den Bruder des Königs Magni Bronzebeard von Ironforge. Dieser bat ihm die Unterstützung seiner Zwergenexpedition an und erzählte ihm von einer Runenklinge namens Frostmourne. Gewillt dieses Schwert zu besitzen um den Lich König zu vernichten verfiel er diesem und tötete Muradin und verriet seine eigenen Männer. Danach ging er als erster Todesritter des Lich Königs nach Lordaeron zurück um sein rechtmäßiges Erbe anzutreten.

Dem Dämonenlord Kil'jaeden gefiehl es nicht, dass sein Diener der Lich König zu soviel Macht gelangt. Mithilfe von Illidan, der die Naga und Blutelfen untersich vereint hatte, wollte er den Frostthron und den Lich König zerstören. Doch Arthas erfuhr von dem Plan, weil er durch einen Riss im Eisthron immer schwächer wurde. Er überließ seinem Majordomo Kel'thuzad die Kontrolle über die Pestländer, die dieser bis zum heutigen Tage in seiner Nekropole Naxxramas hält. Arthas gelang es in einem letzten Kampf Illidan zu besiegen und zurück nach Draenor zu treiben. Danach bestieg er den Frostthron, zerschlug ihn mit seiner Runenklinge und vereinte sich mit dem Lich König zu einem der mächtigsten Wesen das es in Azeroth gibt.

Dort residiert der Lich König bis zum heutigen Tage. Es wird gemunkelt, dass er die schwarze Zitadelle auf dem Eiskronengläscher wieder aufbauen will, was er danach vor hat ist jedoch nicht bekannt.



Abgesehen davon soll es nocht eine kleine Siedlung namen Valgard im Süden von Northrend geben, ungefähr dort wo Arthas das erste mal in Northrend, in der "Daggercap Bay", geladet ist. In diesem Ort soll es ein großes Gebäude namens Varlgard Hall geben. Außerdem gibt es eine Schiffroute nach Kalimdor, den östlichen Königreichen und Undermine.


Undermine


(Von der Behind The Scenes Bonus DVD in der Collectors Edition)

Undermine gehörte vor der großen Trennung auch zur riesen Landmasse Kalimdor, ist jedoch wie der gesamte Mittelteil durch die Ausdehnung des Mahlstroms in die Tiefe gerissen worden.
Undermine wird in der Geschichte von Warcraft nicht so oft, wie z.B. Northrend, erwähnt und das Gebiet taucht nur in einigen Dungeons&Dragons Rollenspielbüchern auf. Aus diesem Grund ist bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sehr viel für diesen kleinen Kontinent bekannt. Jedoch konnte ich folgende Informationen zusammentragen:

Undermine ist eine etwas größere Insel die zu einer kleinen, mysteriösen Inselkette gehört, die vom Hexenmeister Gul'dan südlich des Mahlstroms vom Meeresboden gehoben wurde. Auf diesen Inseln findet man sehr viele uralte Ruinen, wie auch die einst mächtige Nachtelfen Stadt Suramar. Erstaunlicherweise befindet sich das lange als verloren gegoltene Grabmal des dunklen Titanen Sargeras auf einer dieser Inseln. Seit Illidan Stormrage das Auge von Sargeras aus dem Grabmal gestohlen hat, um den Frostthron zu zerstören, haben sich die dämonischen Mächte die die Inseln umgaben verstreut.

Einheimisch auf der Insel Undermine ist nun eine Gruppe von Goblins, die wahrscheinlich dorthin nach ihrer unglücklichen Allianz mit der Horde während des zweiten Krieges geflohen sind. Die Insel wird jetzt von den Handelsfürsten der Goblins beherrscht, welche sich auf Undermine vor den Authoritäten der Allianz und der Horde auf Kalimdor verstecken. Jeder dieser Handelsfürsten befiehlt seine private Armee und Handelsflotte. Aus diesem Grund ist Undermine, mit den ganzen Geschäften die täglich in der Goblinstadt abgeschlossen werden, zu einem geschäftigen Ort geworden. Es ist ziemlich wahrscheinlich, dass sich ein erheblicher Teil des Kontinets, wie z.B. Städte usw., unterhalb der Oberfläche befindet. Vermutlich werden von Undermine Schiffsrouten nach Booty Bay und Kul Tiras führen. Eine Zeppelinroute soll auch nach Ratchet führen. Auf einer weiteren Karte soll es noch eine Schiffsroute geben, unzwar von Undermine nach Valgard in Northrend. Auf der gleichen Karte ist auch eine gestrichelte Linie nach Nazjatar eingezeichnet. Gerüchten zufolge sollen in Zukunft Goblin U-Boote in die Hauptstadt der Nagas fahren.


Nazjatar


(Von der Behind The Scenes Bonus DVD in der Collectors Edition)

Alles begann mit der Teilung der Welt vor über 10.000 Jahren. In der Nachtelfen Hauptstadt Zin-Azshari, die um den Brunnen der Ewigkeit gebaut wurde, haben Azshara, die Königin der Nachelfen, und ihre Hochgeborenen versucht dem dunklen Titanen Sargeras mit Hilfe eines Portals den Weg nach Kalimdor zu ebnen. Die schreckliche Folge war die Teilung von Kalimdor und dem Untergang von Zin-Azshari. Sehr wohl der Situation bewusst, dass Sargeras diese Welt nicht betreten wird, blieb Azshara zusammen mit ihren Dienern, zu welchen auch Lady Vashj gehört, auf den Tod wartend, im Palast. Im Moment des Untergangs vernahm Azshara die Stimmen von drei alten Göttern, die ebenfalls versucht haben durch das Portal nach Azeroth zurückzugelangen und somit aus ihrem Gefängniss zu entfliehen. Sie machten ihr ein Angebot, welches sie nicht ausschlagen konnte. Sie versprachen ihr und ihren Dienern weiterleben zu können und dazu eine gewaltige Macht. Azshara blieb nichts anderes übrig, als das Angebot anzunehmen und so geschah es, dass alle Nachtelfen die in der untergehenden Stadt verblieben waren in schlangenartige Wesen mit schuppiger Haut verwandelt wurden. Das war die Geburtsstunde der Naga.

Und so liegt die ehemalige Hauptstadt der Nachtelfen, die nun den Namen Nazjatar trägt, am Grunde des Mahlstroms. Und niemand weiß, welche Übeltaten die Naga, die einen Pakt mit den alten Göttern geschlossen haben, im Schilde führen.

Es ist ziemlich sicher, dass Nazjatar in World of Warcraft implementiert wird, denn vor einigen Monaten ließ Ex-US-Community Magager Katricia verlauten, dass die Entwickler bereits am Inhalt von Nazjatar arbeiten. Vermutlich wird der Grund des Mahlstroms nur mit Hilfe eines U-Bootes, oder ähnlichem, von Undermine aus erreichbar sein. Wie oben bereits erwähnt soll auch ein Boot von Undermine nach Kul Tiras fahren.


Kul Tiras


(Karte aus dem Handbuch von Warcraft 2)

Kul Tiras ist eine große Insel westlich von Khaz Modan und zwischen Lordaeron und Stormwind. Die unbewohnten Gebiete sind steinig und spärlich bewachsen mit immergrünen Wäldern. Ebenso gehören Crestfall und Tol Barad im Nordosten zu Kul Tiras. Das Klima in Kul Tiras is gemäßigt, obwohl es manchmal von plötzlichen Seestürmen getroffen wird. Es ist auch sehr windig, was die Fahrten mit Zeppelinen gefährlich macht. Die Wildtiere bestehen aus ein paar wenigen Waldtieren, wie Füchse, Eichhörnchen und dem gewöhnlichen Schwarzbär. Die Küsten von Kul Tiras sind sehr Reich an Fisch und bieten viele Meeresspeisen. Es wird gesagt, dass Kul Tiras den besten Hummer und die besten Königkrabben im ganzen Land haben.

Vor über tausend Jahren wurde der Stadtstaat Kul Tiras gegründet. Es entstand eine blühende Marktwirtschaft die auf Fischerei und Exporten basierte. Über die Jahre wurde eine mächtige Flotte Handelsschiffe gebaut und disese segelten durch die Meere auf der Suche nach exotischen Güter zum handeln und verkaufen.

Über viele Jahre hinweg gedeihte die große Nation von Kul Tiras durch den Export von Meeresfrüchten, Vieh, Holz, Getreide, Gold und andere Artefakten. In dieser Zeitspanne jedoch entwickelte sich ihr Problem mit Piraten und Räubern auf der See und an den Küsten. Murlocs stellten eine sehr große Gefahr für die Inselbewohner da. Die Gefahren, die Kul Tiras bedrohen, wurden großer und ernster besonders seit dem zweiten Krieg bis zum heutigen Tage.

Immer im Besitz einer schwerbewaffneten und extrem mächtigen Flotte, hat Kul Tiras ihre Kriegsmacht nur zum Schutz der Schifffahrtswege zwischen dem Festland und der Insel genutzt. Im zweiten Krieg wurde ihre mächtige Kriegsflotte unter Großadmiral Daelin Proudmoore mit dem Eintritt von Kul Tiras in die Allianz entfesselt, um seinen alten Freund Anduin Lothar zu unterstützen. Wegen der Zerstörung der menschlichen Schiffe im ersten Seekampf gegen die orcische Seeflotte wurde die Armada von Kul Tiras das Rückrat in den Kriegsbemühungen der Allianz. Durch diesen Krieg stellte sich heraus, dass Großadmiral Daelin Proudmoore einer der zähesten Unterstützer der Allianz war. Obwohl die Flotten den Sieg im zweiten Krieg davongetragen hatten, wurde sie durch die Schiffe der Horde stark dezimiert und hat sich seitdem nichtmehr erholt. Aufgrund dieser Tatsache hegen die Bewohner von Kul Tiras einen düsteren Hass gegen alle Orcs.

Ein nennenswertes Geschehen ereignete sich in den letzten Tagen des zweiten Krieges bei der Belagerung der Blackrockspitze. Als die Allianz all ihre Truppen zusammengezogen haben um der orcischen Bedrohung einfürallemal ein Ende zu machen, arrangierte Sir Lothar ein Treffen mit dem orcischen Kriegshäuptling Orgrim Doomhammer. Das Parley stellte sich als Hinterhalt heraus. Orcs und Oger erschlugen Lothar am Blackrock. (Das ist vermutlich der Grund warum Nefarian, der jetzige Herrscher über die Orcs im Blackrock, das Schwert von Anduin Lothar, Ashkandi, besitzt.) (Rasend vor Wut über den Tod von Anduin Lothar, übernahm Großadmiral Daelin Proudmoore das Kommando über die Streitmächte der Allianz und stürmte die Blackrockspitze.) Nach einem intesiven Krampf war die Armee der Allianz siegreich und vertrieb die Orcs. Als die Orcs zum Dunklen Portal in den verwüsteten Landen zurückkehrten waren sie entgültig vernichtet.

Einige Jahre später brach der dritte Krieg aus. Kul Tiras entsand seine Flotten gegen die untote Geißel aber erreichte nur sehr wenig. Die meisten Schiffe wurden zerstört, schwer beschädigt oder wurden nach Kul Tiras zurückgezogen. Die Armee der Untoten erreichte jedoch nie die Küsten von Kul Tiras und so blieb das Land unversehrt.

Aus einem unbekannten Grund für die Bewohner von Kul Tiras segelte Jaina Proudmoore, eine mächtige Zauberin und die Tocher von Großadmiral Daelin Proudmoore, westlich in Richtung Kalimdor und nahm die hälfte der übriggebliebenen Flotte mit sich. Einige Monate später, als der Großadmiral erkannte, dass er den Fall von Lordaeron nicht verhindern konnte und annahm, dass seine Tochter in den westlichen Landen Hilfe brauchen könnte, zog er die restliche Flotte zusammen und segelte gen Westen um sie zu treffen. Keiner von den beiden kam jemals zurück, noch traf Kunde von ihrem Verblieb in Kul Tiras ein. (Wie wir wissen wurde Daelin Proudmoore von Thrall, Cairne Bloodhoof und Rexxar mit der Hilfe von Jaina niedergestreckt und getötet. Vermutlich kann Jaina dem Volk von Kul Tiras nicht sagen, dass sie am Tod ihres Vaters, des geliebten Herrschers von Kul Tiras, beteiligt war.)

In der Abwesenheit seines Vater über nahm Admiral Tandren Proudmoore den Posten de Großadmirals von Kul Tiras. In den vier Jahren seit dem Verschwinden von Daelin Proudmoore baute der neue Großadmiral die mächtige Kriegsflotte wieder auf, jedoch konnte man sie nicht mit der Flotte vor dem zweiten Krieg vergleichen. Mit der Hilfe seines weiblichen Kapitäns Misham Waycrest tuen sie ihr Bestes um die Murlocs, Nagas und Piraten, die die Küsten der großen Nation von Kul Tiras bedrohen, zu vernichten. Tandred versucht dies mit den wenigen Schiffen und Männern die verblieben sind, jedoch kommt er nicht an seinen Vater heran.

Die Menschen in Kul Tiras sind wohlhaben, besonders im Vergleich mit den Menschen in den verwüsteten Landen im Norden, und Stolz auf ihre Nation. Sie tragen ihre traditionelle Farbe Grün und schwingen Flaggen mit dem Anker, das Symbol von Kul Tiras. Wie bei den Menschen in Hillsbrad wird der Fall der Horde auch in Kul Tiras jedes Jahr gefeiert. Sie hassen die Geißel, weil diese den Rest Lordaerons verwüstet hat, sie hassen die Naga, Murlocs und Piraten, die ihre Schiffe versenken und ihre Wahren stehlen und sie hassen die Orcs die ihre Flotte während des zweiten Krieges stark dezimierten. Sie sind feste Mitglieder der Allianz und Freunde von Ironforge.

Die Bewohner von Kul Tiras besitzen einen tiefsitzenden Hass. Oftmals schauen sie gen Westen nach dem Verbleib der großen Herrscher von Kul Tiras und ihren Kriegern. Sie fragen sich ob diese jemals wieder zurück zu ihren Familien kommen. Trotzdem sind sie Stolz, dass sie immernoch einen Proudmoore als Herrscher haben, aber alle wissen dass er nicht der große Mann ist, der sein Vater war.

Boralus, Kul Tiras Hauptstadt, liegt an der Westküste der Insel. Die Bevölkerung ist seit dem Verschwinden von Jaina und Daelin rapide gesunken und viele Häuser und umliegende Bauernhöfe sind verlassen. Momentan leben ca. 4.000 Menschen in der Stadt. Die Menschen haben sich zunehmend an der Küste angesiedelt. Man kann für eine kurze Zeit durch die verlassen Regierungsviertel und Markplätze an der Ostseite der Stadt gehen, bis man wieder auf eine menschliche Seele trifft, der Ideale Platz für eine geheime Gesellschaft oder versteckte Clique. Obwohl Boralus immernoch ein freundlicher Hafen ist, tragen fast alle Bewohner lange Messer um "Murlocs und Nagas aufzuschlitzen". Kul Tiras restliche Flotte patroulliert die Wasserwege, die zum Hafen führen, so dass Händler von Southshore, dem Hafen von Menethil und vereinzelt Kalimdor einen Zwischenstopp in Boralus machen können.

Crestfall ist eine kleine Insel nordöstlich von Kul Tiras. Dort lebt eine kleine Gesellschaft von Schiffern und Fischern. Die Menschen mögen keine Fremden, manche Besucher wurden fast erschossen, als sie sich in der Nacht einer der kleinen Dörfer näherten. Die Scharfschützen sind immer auf der Hut vor den Nagas, die sie bedrohen. Es gibt Gerüchte, dass sich eine große Nagastreitmacht, unter der Führung vom Kriegshäuptling Zethresh, an der Westküste von Crestfall versteckt. Zethesh versuch die See und ihre Inseln von dem menschlichen Unkraut zu reinigen.

Noch weiter im Nordosten liegt eine weitere Insel namens Tol Barad. Das Geheimnis auf dieser Insel wird vor vielen auf dieser Welt geheim gehalten und fast niemand ist befugt diese Insel zu betreten. Nach der Zerstörung von Tol Barad im zweiten Krieg durch den Dragonmaw Clan, dient die Insel nun als magisches Gefängnis. Zauberer von Dalaran und Stormwind überwachen den Komplex, unter den Gefangenen befinden sich feindliche Magier, kleine und größere Dämonen, Hexenmeister und untote Kriegsverbrecher. Die Zauberer erlauben niemanden sich der Insel zu nähern und halten die Existenz eines Gefängnisses geheim.

Der großte Vorteil von Kul Tiras ist auch seine größte Gefahr: Das Meer. Murlocs und Naga bedrohen die Segler und Fischer auf der See. Piraten treiben ihr Unheil auf den Gewässern und überfallen die Händler. Kapitän Dannol Scurvgrin, ein unheimlich böser Piratenkapitän, hat sich mit den Blutsegelbukkanieren in der Südsee verbündet und sieht Kul Tiras als sein nächten großen Preis, den er erobern will.

Im Gegensatz zu Kul Tiras, deren Bewohner und Krieger erbittert für die Allianz gekämpft haben, stand Gilneas, unter der Herrschaft von Genn Greymane, nie voll hinter der Allianz und hat dieser auch im zweiten Krieg nur bedingt geholfen.


Gilneas


(Karte aus dem Handbuch von Warcraft 2)

Der Nationalstaat von Gilneas befindet sich auf der Halbinsel direkt südlich des Silberwaldes ind Lordaeron. Die Allianz wurde von Gilneas nie vollkommen unterstützt. Obwohl sie nicht an der Allianz beteiligt waren, waren sie der Horde nicht neutral gesinnt. Gilneas schloss sich spät im Verlauf des zweiten Krieges der Allianz an, aber kurz nach dem Sieg über die Horde, zog ihr Herrscher, Genn Greymane, seine Truppen zurück und verweigerte Hilfe beim Aufbau der vom Krieg zerstörten Länder oder bei der Gefangenschaft der Orcs in Gefangenenlagern. Der Drang nach Isolation von Genn Greymane wurde möglicherweise vom Haus der Prestor beeinflusst. (Das Adelsgeblüt der Prestor wurde geheimnissvoller Weise von Deathwing, in seiner menschlichen Form als Lord Prestor, geleitet. Lord Prestor hatte die Untersützung von Genn Graymane, als er den Thron von Alterac besteigen wollte.)

Greymane, der versuchte seine Nation für immer von "Anderer Leuts Angelegenheiten", wie er es nannte, fernzuhalten, errichtete den Greymane Wall und barrikadierte sein Land dahinter, er erlaubt niemandem das Land zu betreten oder zu verlassen, nicht einmal anderen Menschen. Sogar während der Invasion der Geißel in Lordaeron blieben die Tore den flehenden Flüchtlingen der Menschen verschlossen. Aufgrund dieser Tatsache glaubt man Gilneas wurde nicht von der Pest betroffen. Obwohl niemand erlaubt ist das Land zu betreten, wurden Schiffe von Gilneas überall auf der Welt entdeckt, wie Kapitän Baron Longshore vom Piratenschiff Heedless.

Über Gilneas gibt es im Moment viele Spekulationen. Brann Bronzebeard vermutet, dass Gilneas von den Naga eingenommen wurde. Andere vermuten, dass sich Deathwing persönlich, der ja von Genn Greymane unterstützt wurde, in Gilneas versteckt. Genn Greymane selber müsste in seinen Siebzigern sein, sollte er noch am Leben sein.


to be continued...



Quelle Autor:dakilahu
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